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Matthieu Delaporte | Alexandre de la Patellière

Der Vorname

Komödie. Aus dem Französischen von Georg Holzer.

Der Vorname

Sabrina vor der Sielhorst als Pflegschafts-vorsitzende der Klasse.

"Der Vorname“ ist ein populärer französischer Kinofilm, der längst auch auf DVD zu haben ist. Wie aber geht eine Regisseurin damit um, wenn sie das Theaterstück, das dem Film zugrunde liegt, inszenieren möchte? „Ich kenne ihn nicht“, gesteht Kathrin Sievers lachend, „ich sehe mir den Film ganz bewusst nicht an.“
von Harald Suerland

 

Die Regisseurin, die schon Stücke wie „Der Gott des Gemetzels“ oder „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ am Wolfgang-Borchert-Theater inszeniert hat, fürchtet keineswegs den Vergleich zum Kino mit seinen ganz anderen Mitteln. Sie möchte aber gerade bei diesem „extremen Schauspieler-Stück“ nicht vorab schon Dinge sehen, die sie dann vielleicht von ihren eigenen Darstellern einfordern würde. „Es bringt mehr, wenn man es unbeeinflusst inszeniert.“
Die Autoren Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière kommen zwar vom Film und sind bewährte Drehbuch-Schreiber, erzählt Kathrin Sievers, haben sich aber mit „Der Vorname“ bewusst dem Theater zugewandt. Es geht um fünf Personen in einem Raum, die sich zu einem gemütlichen Abendessen treffen, bis die Bombe platzt: Das Gästepaar Vincent und Anna freut sich auf Nachwuchs und erzählt den Gastgebern sowie dem gemeinsamen Freund Claude, dass der kommende Sohn den Namen „Adolphe“ tragen solle. Die Zuhörer reagieren mit Unglauben und Zorn – und die Debatte, die sich im Stück an dieser Nachricht entzündet, erinnert Kathrin Sievers an die derzeit aktuellen Diskussionen über Freigabe und wissenschaftliche Aufarbeitung von Adolf Hitlers „Mein Kampf“. Zumal es bei Fragen politisch korrekten Verhaltens bisweilen schwierig ist, für sich selbst die richtige Position zu finden: „Ich kann mich wechselseitig der einen oder der anderen Seite anschließen“, sagt Sievers.
Das Problem „Adolphe“ ist allerdings nur der Anstoß für die Figuren des Stücks, sich über andere Themen zu streiten. „Es geht um die Familie, um die Offenheit gegenüber Tabus“, sagt die Regisseurin: „Soll man sich in der Familie wirklich alles sagen, oder hat die Ehrlichkeit auch Grenzen?“
Da sich die Handlung des Stücks bei einem gemeinsamen Essen vollzieht, inszeniert Kathrin Sievers in Annette Wolfs zunächst leerem Bühnenraum, in dem die aufeinanderfolgenden Gänge des Essens die Dynamik der Handlung versinnbildlichen. Und da man es schon mit einem Stück von zwei Drehbuchautoren zu tun hat, dauert die Komödie auch nicht länger als ein schöner französischer Film. Bleibt danach noch Zeit genug, beim Essen über dies und das zu debattieren."

 

Auszug aus Westfälischen Nachrichten, 17.12.2013

 

 

"Tolerante Verwandtschaft erweist sich als ziemlich borniert
Helmut Jasny


MÜNSTER. In der DDR wäre das nicht passiert. Dort war es schlicht verboten, ein Kind Adolf zu nennen. Nicht so in Frankreich, wo die Erfolgskomödie „Der Vorname“ von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière spielt. Dort ist der Name erlaubt, aber Freunde macht man sich damit trotzdem nicht.
Das muss Vincent feststellen, als er bei einem Essen im Familienkreis verkündet, dass sein demnächst zur Welt kommender Sohn Adolphe heißen soll. Die Folge ist eine verbale Zimmerschlacht, die bei allen verborgene Ressentiments zutage fördert und alte Wunden wieder aufreißt. Dabei war das mit dem Namen nur als Scherz gedacht.
Die mit ein paar modernen Beistelltischen eher spärlich möblierte Bühne (Anette Wolf) lässt den Akteuren viel Raum für ihren emotionalen Hexentanz. Zunächst bilden sich wechselnde Lager, bis schließlich jeder gegen jeden kämpft. Der Schlagabtausch richtet sich nach der Menüfolge. Bei der Vorspeise geht es noch einigermaßen gesittet zu, beim Hauptgericht wird es grundsätzlich, und bei der Nachspeise fliegen die Fäuste. Am Ende werden Zimmer und Beziehungen notdürftig in Ordnung gebracht. Das Leben muss ja weitergehen.
Darstellerisch zeigt sich das Ensemble gut in Form. Sven Heiß stellt als Vincent einen herrlich umtriebigen, zum Zynismus neigenden Provokateur auf die Bühne. Unmittelbarer Gegenpart ist sein Schwager Pierre.

Frustabbau mit Hausarbeit

Jürgen Lorenzen spielt ihn als scheinbar toleranten, in Wirklichkeit aber furchtbar kleinkrämerischen Menschen, der ständig seine Frau herumkommandiert. Diese wird von Sabrina vor der Sielhorst als harmoniebedürftige Gastgeberin angelegt, die ihrem Mann zuliebe die eigene Karriere aufgegeben hat und ihren Frust durch Hausarbeit zu kompensieren versucht. Alles in allem eine überzeugende und gut gespielte Inszenierung, die zwar bloßstellt, aber nie so sehr, dass es wirklich wehtut."

 

Auszug ausM ünstersche Zeitung, 20.12.2013

 

 

 

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Lutz Hübner

Ein Sommernachtstraum

Ein Schauspiel. Unter Mitarbeit von Sarah Nemitz.

Hermansschlacht

Sabrina vor der Sielhorst als Pflegschafts-vorsitzende der Klasse.

"Die Premiere war ein Erfolg auf ganzer Linie: Szenenapplaus, immer wieder Lacher und Gejuchze, am Schluss enthusiastischer Beifall. Das liegt nicht nur am gut gebauten, pointenreichen Stück, sondern auch an den spielfreudigen Darstellern und Regisseurin Kathrin Sievers, die die 90 Minuten perfekt abschnurren lässt. [...] Regisseurin Sievers lässt Schauspielerin Monika Hess-Zanger vernünftig, ruhig und sympathisch argumentieren und auch agieren. Doch selbst der Zuschauer betrachtet die Lehrerin anfangs mit den argwöhnischen Augen der Eltern und stempelt sie als unfähig ab – was von Ausstatterin Annette Wolf durch das trutschige Kleidchen noch unterstützt wird. Letztlich ist die Paukerin aber die einzig integre Person. [...] Das Stück ist auch ein gefundenes Fressen für die Schauspieler. Sabrina vor der Sielhorst brilliert als eiskalte Verwaltungsbeamtin, die nichts mehr nervt als ihre Tochter. Saskia Boden glänzt als tumb-hysterische Exil-Kölnerin mit ADS-Kind. Florian Bender ist ihr scheuer, aber auch rigoroser Gatte. Antje Mairich als verhuschte Museumspädagogin darf mit Sven Heiß als Hartz-IV-Empfänger kurz eine alte Affäre hinter der Riesentafel aufwärmen.[...]Ein Muss für alle, die Kinder haben. Und für die, die nie welche haben möchten."

 

Auszug aus Münstersche Zeitung, 22.9.12

 

 

"[...] Sabrina vor der Sielhorst im schicken Hosenanzug spielt eine Pflegschaftsvorsitzende, an deren Verhalten der eigentliche Grund für das Tribunal abzulesen ist. „Es geht darum, die Blagen durchzubringen!" Sven Heiß ist der verzweifelte Vater, der mehr Angst vor dem Zeugnis hat als seine Tochter, und neben seiner Ehe mit einer der Mütter angebändelt hat. Saskia Boden spielt mit aussagekräftiger Mimik eine Mutter, die ständig mit ihrem Ehemann Florian Bender streitet. So hat jeder Elternteil neben seinen Sorgen um den nicht immer talentierten oder pflegeleichten Sprössling noch viele eigene. Frau Müller (überzeugend dargestellt von Monika Hess-Zanger) lässt sich aber nicht zur Projektionsfläche von Unsicherheit und Unzulänglichkeit machen und hält souverän an ihren Prinzipien fest."

 

Auszug aus Die Glocke, 22.9.12

 

 

"Wie Hühner auf Stange sitzen sie da und bilden das Gegenstück zu den Halloween-Kürbissen, die hinter Frau Müller hängen: ein schönes Bild, das Regisseurin Kathrin Sievers und Ausstatterin Annette Wolf im Wolfgang-Borchert-Theater für Lutz Hübners Stück "Frau Müller muss weg" geschaffen haben. Und mit dem sich bereits andeutet: Diese tapfere Fünfertruppe hat gegen die souveräne Pädagogin eigentlich keine Chance. Hübners Dramaturgie ist so schlicht wie überzeugend: Nach dem Aufeinanderprallen der ungleichen Parteien verlässt Frau Müller, von Monika Hess-Zanger als in sich ruhende Person gezeichnet, aufgewühlt das Schlachtfeld. Was die nicht minder erregten Eltern zu ihrer internen Zimmerschlacht treibt – und von der Regisseurin mit Wonne ausgekostet wird. Denn Hübners Figuren, eher grob skizziert als fein gezeichnet, bieten herrliches Schauspieler-Futter: Florian Bender als Patrick und Saskia Boden als Marina etwa geben lustvoll ein rheinisches Ehepaar, das eigentlich nach Höherem strebt und mit der Versetzung in den Osten Deutschlands gar nicht zurechtkommt. Die Verwaltungsbeamtin, die als Sprecherin der Gruppe sehr schnell mit ihrer Strategie scheitert und sich schließlich als Ober-Opportunistin entpuppt, ist eine Paraderolle für Sabrina vor der Sielhorst. Und dem langhaarigen Sven Heiß nimmt man sofort ab, dass er sich in der Rolle des arbeitslosen Vaters zwar sehr um die Tochter sorgt, sie damit aber in den Augen anderer Eltern tyrannisiert. Schließlich ist da noch die Museumspädagogin: Antje Mairich zeichnet sie als eher willensschwache, anlehnungsbedürftige Mutter eines guten Schülers, die sich mit ihrer Solidarität zu den anderen schwertut."

 

Auszug aus Westfälische Nachrichten, 22.9.12

 

 

 

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William Shakespeare

Ein Sommernachtstraum

Ein zirzensisches Spektakel. Open Air.

HermansschlachtSabrina vor der Sielhorst als Zeremonienmeister und Puck

 

Klick hier für den Artikel der Gießener Allgemeinen Zeitung vom 7.5.2012

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Gotthold Ephraim Lessing

Die Hermannsschlacht

Ein dramatisches Gedicht in fünf Aufzügen

Hermansschlacht

Sabrina vor der Sielhorst als Sittah, Saladins Schwester

 

"Von der vielgelobten Toleranz, dem friedlichen, vorurteilsfreien Miteinander ist nicht viel zu spüren. Juden, Christen und Muslime begegnen sich in Lessings „Nathan der Weise“ anfangs mit Argwohn und Abscheu. Somit hat das Vorzeigedrama der Aufklärung auch heute nichts von seiner politischen Aktualität eingebüßt.

Intendant Meinhard Zanger hat im Wolfgang Borchert Theater beide Aspekte kurzweilig in den Mittelpunkt gerückt. Humoristische Elemente werden verstärkt und mit viel Lust an der Komik vom glänzenden Ensemble umgesetzt. Die politische Dimension hat Ausstatterin Annette Wolf mit wenigen, aber gut platzierten Assoziationen unterstrichen. […] Andreas Weißerts Nathan wirkt dabei in seinem hellen Anzug wie ein Mittelstandsunternehmer, der sich mal selbstbewusst, mal schüchtern gegen die auf ihn einschlagenden Mächte stellt.

Recha ist beim virtuos agierenden Ensemble-Neuling Saskia Boden ein verspieltes und patziges Kind. […] Den Tempelherrn zeigt Sven Heiß als rauen Gesellen in stets die Brust freilegender Bikerjacke, während Saladin bei Heiko Grosche ein hinterlistiger Herrscher ist, der versucht, Nathan per Fernsehbildschirm in die Enge zu treiben. Unterstützt von seiner verführerischen Schwester Sittah (Sabrina vor der Sielhorst). Gemeinsam mit den spritzigen Auftritten von Monika Hess-Zanger als strenge, aber bestechliche Recha-Erzieherin Daja und auch als fieser Patriarch sowie Jens Ulrich Seffen als Klosterbruder ist Zanger trotz der extrem pädagogischen Art des Dramas eine mitreißende, stets humorvolle Version des Klassikers gelungen, bei der besonders die vielen kleinen Einfälle begeistern."

 

Auszug aus Münstersche Zeitung, 22.9.11

 

 

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Heinrich von Kleist

Die Hermannsschlacht

Schauspiel

Hermansschlacht

Sabrina vor der Sielhorst als Thusnelda

 

"Der germanische Fürst Hermann der Cherusker stieg durch eine einzige legendenumwobene Schlacht im Teutoburger Wald zur Symbolfigur nationaler Identität auf. Heinrich von Kleists blutrünstiges Drama „Die Hermannsschlacht“ […] entwirft Machtspiele, in denen selbst der private Tonfall der Figuren finstere Beflissenheit und Hemmungslosigkeit ausstrahlt."

 

Auszug aus Münstersche Zeitung, 22.4.11

 

 

"So spielt Sven Heiß nicht nur einen smarten Strippenzieher, der anfangs aus dem Parkett die seltsamen Stammesfürsten beobachtet, der das Licht an- und ausschaltet, die Kulissen verschiebt, das Bier besorgt und am Ende ein Zigarettchen raucht, während er das Schlachtfeld betrachtet. Nein, dieser Typ ist zudem ein cleverer Manipulator, der in der Schlüsselszene des dritten Akts mit geradezu absurden Argumenten seine Frau Thusnelda gegen den Feind in Stellung bringt.

Sabrina vor der Sielhorst als Thusnelda ist Hermanns ideales Pendant: Wunderbar, wie sie und Sven Heiß einander in der Schlüsselszene umlauern, liebend streiten und stutzend registrieren, was der andere gerade sagt. Dieser Ehe kann selbst ein süßholzraspelnder Florian Bender als Ventidius nicht gefährlich werden. Das riesige Rest-Personal wird vom deftigen Komödiantentrio Anna Gaden, Heiko Grosche und Jens Ulrich Seffen effektvoll auf die Bühne gebracht."

 

Auszug aus Westfälische Nachrichten, 25.4.11

 

 

 

"Regisseurin Tanja Weidner nutzt den betagten Sven Heiß überzeugt als manchmal smarten, dann doch durchtriebenen Feldherr und Sabrina vor der Sielhorst in Silberkleid und Stöckelschuhen als von ihm manipulierte Ehefrau Thusnelda. Sein „Tusschen“, von Hermann gedrängt, mit dem Römer Ventidius (Florian Bender) eine Liaison einzugehen, scheint die Einzige zu sein, die seine Machtspiele in Frage stellt."

 

Auszug aus Die Glocke, 26.4.11

 

 

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Theodor Holman (Drehbuch) / Theo van Gogh (Film)

Das Interview

Schauspiel

Das InterviewSabrina vor der Sielhorst als Katja

 

"Das makabre, hochunterhaltsame und überraschende Kammerspiel DAS INTERVIEW basiert auf dem gleichnamigen Film des ermordeten niederländischen Regisseurs Theo van Gogh. Intendant Meinhard Zanger hat es für sein Wolfgang Borchert Theater in Münster äußerst packend, erregend und emotional inszeniert. Das Stück zeigt in raffinierten Windungen, wie die zwei knallharten Medienprofis sich in der Konstruktion von Wirklichkeiten derart überbieten, dass bis über den Schluss hinaus Unsicherheit bleibt, was Wahrheit und Lüge ist.

Schauspielerin Sabrina vor der Sielhorst war nie so gut wie hier. Sie vergiftet ihre Worte mit Zynismus und Häme, zeigt mit kurzem Rock, weitem Ausschnitt und Netzstrümpfen das billig kichernde Sternchen, den verführerischen Vamp und die vernarbte Seele – um schließlich wie Uma Thurman im Tarantino-Film 'Kill Bill' ihre eisige Rache zu üben. Eine großartige Schauspielleistung.

Henning Kober, der sein Debüt am Borchert gibt, steht ihr in nichts nach. Er gibt sich zunächst schluffig und geschunden in brauner Cordjacke. Ein verbitterter Kriegsreporter, der demütigt, weil er selbst in Afghanistan gebrochen wurde. Doch ohne Maske ist er ein Ehrgeizling und Wadenbeißer, der die große Geschichte wittert und selbst über Leichen geht.
Eingespielte Filmszenen, darunter ein täuschend echt wirkendes Nachrichteninterview über den Rücktritt der Bundesregierung, geben dem ganzen Würze. Doch Zanger hat nicht primär die Politik- oder Medienschelte im Blick, sondern konzentriert sich auf die Beziehung und die rätselhafte Anziehungskraft, die beide füreinander empfinden. Sie erspüren sich selbst im anderen: 'Narben erkennen Narben', sagt Katja einmal."

 

Kompletter Artikel hier,
Ruhrnachrichten / Münstersche Zeitung, 18.3.11

 

 

 

"Aus einem missglückten Interview wird ein gnadenloses Seelenduell. Beide fühlen sich zueinander hingezogen. Die erotische Ebene des Stückes inszeniert Meinhard Zanger mit abgründiger Intensität. Immer wieder bricht einer der beiden ab, stellt die Gefühle des anderen oder seine eigenen in Frage. Von Vertrauen ist oft die Rede, aber beide bleiben auf Distanz, checken einander ab, sind Spieler, die mit vollem Körpereinsatz aufs Ganze gehen. Henning Kober erinnert in seiner bewusst etwas unbeholfenen Art an James Stewart, allerdings ohne die geradlinige Offenheit des Kinostars. Sein Pierre Peters ist eine Zeitbombe, von der keiner weiß, wie der Zünder eingestellt ist, ein zynischer Soziopath, der an wortreichen Schilderungen des Kriegshorrors sadomasochistischen Spaß hat.

Sabrina vor der Sielhorst gelingt die Kombination von Gender- und Ständerdebatte grandios. Sie strömt eine unverschämte Sinnlichkeit aus, ist Venusfalle und Boulevardmieze. Glaubwürdig wirkt ihr Einfordern von Respekt und ehrlich die Frustration darüber, dass die Supertitten zwar ihr Kapital sind, aber jede Wahrnehmung ihres Inneren verhindern. Körperliche Vorzüge sind Voraussetzung für die Rolle der Katja, die Bereitschaft, sich als White-Trash-Männertraum zu inszenieren und erst langsam Selbstbewusstsein und Intelligenz durchscheinen zu lassen.

Wie es sich für einen guten Thriller gehört, zieht sich langsam die Schlinge zu, wobei Regisseur Zanger nicht auf einen Überraschungsschluss setzt sondern eine wichtige stumme Handlung unübersehbar offen dem Publikum zeigt. Da geht es nicht mehr um Kniffe und Effekte, sondern um zwei Repräsentanten einer Gesellschaft, in der gewissenloser Kampf selbstverständlich ist. Darwin herrscht, der Stärkere gewinnt. Für den Verlierer gibt es keine Gnade. In dieser starken, spannenden Inszenierung stimmt alles, bis hin zu einer eigens für die Aufführung produzierten Phoenix-Sendung, in der ein echter Fernsehkorrespondent den Rücktritt der Bundesregierung verkündet."

 

Stefan Keim, theater pur, April 2011

 

 

 

"Regisseur Meinhard Zanger lässt die Protagonisten zu Gefangenen ihres eigenen Egoismus werden und setzt auf die Wortgewalt der Dialoge.
'Narben erkennen einander', resümiert Katja, und so verwandelt sich das Bett im bonbonfarbenen Wohnzimmer der Schauspielerin (Ausstattung: Annette Wolf) zur Freudschen Psychoanalyse-Couch. Beide stellen fest, dass sie einander ähnlicher sind, als sie dachten. Doch gerade diese Erkenntnis macht verletzlich. Man kommt sich näher, und diese Nähe wird zur schärfsten Waffe. Nichts macht verletzlicher als das Wissen um das Innenleben des Anderen. Sabrina vor der Sielhorst (Katja) und Henning Kober (Pierre) gelingt es, die Zerrissenheit zwischen Schein und Sein glaubhaft darzustellen. Bei so viel Seelen-Folter setzt der Zuschauer all seine Hoffnungen auf die womöglich heilende Liebesbeziehung. DAS INTERVIEW ist nicht nur eine Kritik an der Medienwelt, sondern fragt nach der Rolle eines jeden in der Gesellschaft. So werden Katja und Pierre endgültig lebendig. Nicht nur auf der Bühne, sondern auch in den Köpfen der Zuschauer"

 

Kompletter Artikel hier,
Westfälische Nachrichten, 18.3.11

Der WDR – Die Kritiker – über "Das Interview":

Presse

 

 

 

 

 

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Kritikerumfrage 2011

in NRW

Hermansschlacht

Jährlich werden durch die Theaterkritiker in NRW im Bereich Schauspiel in verschiedenen Kategorien Auszeichnungen für beste Leistungen vorgenommen.

 

Als „Beste Nachwuchsschauspielerin“ wurde dabei
Sabrina vor der Sielhorst für ihre Rolle/Darstellung in „Das Interview“ von T. van Goch im Wolfgang-Borchert-Theater in Münster benannt. Hier zu sehen.

 

theater pur
das Magazin für NRW

17.Jahrgang, Nr. 7/8, 2011

 

Stefan Keim

WDR, Deutschlandradio, Frankfurter Rundschau,

Die Deutsche Bühne, Die Welt

 

 

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Maria Goos

Alte Freunde [Cloaca]

Komödie. Aus dem Niederländischen von Rainer Kersten.

Alte FreundeSabrina vor der Sielhorst als Tochter von Joep

 

"Meinhard Zanger hat diese wunderbare Tragikomödie mit viel Tempo in Szene gesetzt. Aber er läßt auch den besinnlichen Szenen Raum zur Entfaltung. Dies wird ganz deutlich in der Szene mit der Russin, die schon fast melancholisch wirkt. Sabrina vor der Sielhorst beweist nicht nur Mut, […] weil sie dieser kleinen Rolle richtig viel Charakter verleiht. Ihren russischen Text, der per Einblendung übersetzt wird, hat sie Wort für Wort gelernt und sich von einer Russin übersetzen lassen, so daß aus dem Text auch Sinn wird. Das Stück macht deutlich, daß auch eine ganz alte Freundschaft ab einem gewissen Alter den Zwängen unterliegt, die das Leben schreibt und andere Reaktionen provoziert, als man erwartete.. Das rettungslos überfüllte Theater war einfach begeistert. Und das zu Recht."

 

theater pur, Dezember 2010

 

 

 

"Erfolgreiche Premiere im Wolfgang Borchert Theater: Intendant Meinhard Zanger erntet für seine komödiantische Inszenierung von "Alte Freunde" großen Applaus.

Die Tragikomödie „Alte Freunde“ der Niederländerin Maria Goos wirkt auf den ersten Blick wie eines jener Fernsehspiele, in denen ein beliebiger Anlass die Freunde von früher wieder zusammenführt. Normalerweise heucheln sie einander ihre heile Welt vor, bis nach 90 Minuten alle Lebenslügen zerbröckelt sind.


Hier jedoch trägt jeder sein Problempaket gleich offen auf die Bühne: Tom etwa, der ehemalige Anwalt, hat Zusammenbruch und Psychiatrie hinter sich und leckt nun durch Pieters Fall wieder Blut. Joep, der smarte Polit-Karrierist, will für Pieter den Kulturamtsleiter unter Druck setzen, ist aber weitaus stärker mit dem eigenen Überdruss an Frau und Kindern beschäftigt. Maarten schließlich, der Theater-Avantgardist, ist zwar keine Hilfe, bringt aber durch die Tatsache, dass Joeps Tochter in seinem Stück auftritt, neue Konflikte in die Runde.
Sabrina vor der Sielhorst spielt eine russische Prostituierte, deren Striptease Joep an seinem Geburtstag ergötzen soll. Als Joep jedoch ihre Kaiserschnitt-Narbe erblickt, brechen Erinnerungen an die schönen und tragischen Seiten seiner Familiengeschichte auf.
Brillant in Hochmut und Fall des Karrieristen Joep ist Bernd Reheuser. Seine Mitstreiter Heiko Grosche als Pieter, Carlo Ghirardelli als Tom und Peter Tabatt als Maarten bleiben den unterschiedlichen Typen, die sie verkörpern, nichts schuldig. Und wenn sie auf Elke Königs origineller Bühne die alten Tänze der alten Freunde hinlegen (Choreografie: Elke Berges), bekommt die Tragikomödie auch einen Hauch von Revue."

 

Auszug aus Münstersche Zeitung

 

 

 

"... Die Geschichte birgt trotz aller Tragik viel komisches Potential – in den tollen Dialogen ebenso wie in den unerwarteten Wendungen. Und das lässt Zanger sein hervorragendes Ensemble voll ausspielen. So gibt es unterwegs viel zu lachen. „Alte Freunde“ wird in der Borchert-Inszenierung fast zur Komödie. Am tragischen Ende aber steht eine ernüchternde Erkenntnis: Wenn es hart auf hart kommt, ist sich jeder selbst der Nächste. Großer Applaus!"

 

Auszug aus Westfälische Nachrichten

 

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Ödön von Horváth

Glaube Liebe Hoffnung

Ein kleiner Totentanz.

Glaube Liebe HoffnungSabrina vor der Sielhorst als Irene Prantl

 

"Als "kleinen Totentanz" bezeichnet Ödon von Horváth sein 1932 entstandenes Drama GLAUBE LIEBE HOFFNUNG. Wohl deshalb, weil darin alles stirbt, der Glaube, die Liebe, die Hoffnung – und am Ende auch die Heldin. Monika Hess-Zanger hat das von bitterem Humor getragene Stück mit feinem Gespür für Zwischentöne und einem hervorragend agierenden Ensemble auf die Bühne des Borchert-Theaters in Münster gebracht. Sie legt die Inszenierung in weiten Teilen als eine Art Revue an, um sie am Ende umso erbarmungsloser in die Tragödie zu steuern. In lakonischen 75 Minuten wird demonstriert, wie eine junge Frau an der Selbstbezogenheit ihrer Mitmenschen scheitert. Werte wie Humanität und Solidarität befinden sich in konsequentem Niedergang, zu dem Leonard Cohen den Dreivierteltakt vorgibt."

 

 Münstersche Zeitung, 20.9.2010

 

 

 

"Alle... Figuren, von einem siebenköpfigen Ensemble mit großer Lust an der Karikatur in einer Vielzahl von Rollen verkörpert, sind teils schwache oder fiese Charaktere wie der charakterlich instabile Polizist des Konrad Haller oder die egozentrische Arbeitgeberin der Sabrina vor der Sielhorst, teils Witzfiguren wie Florian Bender als Tierpfleger oder Jens Ulrich Seffen als Frau Amtsgerichtsrat. Wunderbar widerlich ist Heiko Grosche, der nicht nur als verblendeter Präparator die arme Elisabeth vor Gericht bringt, sondern auch den Amtsgerichtsrat spielt, der sie zur Gefängnisstrafe verurteilt. Sven Heiß und Hanni-Isabell Schuster komplettieren eine Gesellschaft, die zwar noch einen Rettungsversuch für die Gescheiterte unternimmt, nach deren Tod aber flott in den Alltag zurückkehrt."

 

Westfälische Nachrichten, 20.09.2010

 

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Aki Kaurismäki

I hired a contract killer

Schauspiel

I hired a contract killerSabrina vor der Sielhorst als Magaret

 

"Ich suche meinen Mörder

Da flaniert der soeben gekündigte Henri über die mit einer raffinierten Drehkonstruktion ausgestattete Bühne (Annette Wolf) und sucht in der Unterwelt einen Profikiller, der seinem Leben endlich ein Ende setzen soll. Denn alle Selbstmordversuche sind bisher gescheitert. […]
Doch dann trifft der lebensmüde Franzose ein Blumenmädchen, er verliebt sich in sie und bereut prompt seinen Auftrag an den Killer. Aber es gibt kein Zurück mehr, denn die kriminelle Kontaktperson – von Monika Hess-Zanger als halbseidene Patin wunderbar interpretiert – ist tot.
Florian Bender kopiert den bitteren, regungslosen Gesichtsausdruck von Jean-Pierre Léaud, der im Film die Hauptrolle spielt, nahezu perfekt – aber auch mit einem amüsanten Hauch von Süffisanz, ohne dabei zu parodieren.
Als krebskranker, Blut hustender Killer ist Sven Heiß in seiner Nüchternheit ebenfalls sehenswert. Sabrina vor der Sielhorst  […]: als braves Blumenmädchen wie auch als Frau aus dem Striplokal […] Sie macht das großartig. Die übrigen Nebenrollen füllt Jens Ulrich Seffen mit großer Spielfreude aus. […]

Am Ende ist klar: Der Schuss, mit dem das Stück endet, kommt nicht etwa aus einer Pistole, er wird mit zwei zusammengeschlagenen Brettchen imitiert. Das ist ein konsequentes Ende der hinreißend-komischen und mit vielen glänzenden Einfällen gespickten Filmadaption."

 

 Münstersche Zeitung, 26.2.2010

 

"Skurrile Verfolgungsjagd

Den Handlungskern, den verzweifelten Versuch Henris also, seinen Killer zu stoppen, nachdem er sich verliebt hat, kennt man aus unterschiedlichen Büchern und Filmen. Er ist in dieser Aufführung kaum mehr als ein roter Faden, der die liebevoll gestalteten Szenen zusammenhält. Ähnliches sagen Experten vom Film des Finnen Aki Kaurismäki. In beiden Fällen bekommt man Gelegenheit, in eine faszinierend-düstere Welt einzutauchen und dabei noch herzhaft zu lachen. Der Film hat dazu unendliche Mittel. Das Theater hingegen sagt: Wir können auch anders. Und überzeugt.
Der Oscar für den besten Sound geht in diesem Jahr an: das Wolfgang Borchert Theater in Münster für “I Hired A Contract Killer (oder Wie feuere ich meinen Mörder)“. So jedenfalls wäre es gerecht. Und sollte jemand einwenden, dass der Oscar nicht für ein Theater (-Stück) verliehen wird, so möge er bedenken: “I Hired A Contract Killer“ ist ein Film.

Ein Film im Theater? Wie soll eine kleine Bühne es mit all den raffinierten technischen Möglichkeiten, die bei millionenschweren Filmprojekten Standard sind, aufnehmen? Die Antwort geben Regisseurin Kathrin Sievers und Ausstatterin Annette Wolf mit ihrem Ensemble: Was Ton, Licht, Kamera, Schnitt und Computertechnik können, das können fünf Schauspieler schon lange. […]"

 

Auszug aus: Westfälische Nachrichten, 26.2.2010

 

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Éric-Emmanuel Schmitt

Der Besucher

Eine Schauspiel von Éric-Emmanuel Schmitt    
Anläßlich des 70. Todestages Sigmund Freuds.

Der Besucher

Sabrina vor der Sielhorst als Anna Freud

 

"Gottsuche im Borchert-Theater

MÜNSTER Im Wolfgang Borchert Theater am Hafen hatte das Stück "Der Besucher" von Éric-Emmanuel Schmitt Premiere. Und sie wurde vom Publikum mit großem Applaus gefeiert.

 

Warum lässt Gott das Böse zu? Diese so einfache, kindlich wirkende Frage ist eine der spannendsten und schwierigsten der Philosophie und Theologie. Seit Jahrhunderten streiten sich kluge Köpfe um das Theodizee-Problem.
Der Ansatz im Stück „Der Besucher“ ist originell. Schmitt lässt das Streitgespräch um die Rechtfertigung Gottes prominent ausfechten: Der Psychoanalytiker Sigmund Freud hat den Herrn höchstpersönlich bei sich auf der Couch liegen. Zumindest scheint es so, als sei es tatsächlich Gott, der bei dem Religionskritiker durchs Fenster gestiegen ist.

Regisseur Meinhard Zanger verlässt sich bei diesem sprachgewaltigen, fast kriminalistischem Herantasten an die Wahrheit ganz auf seinen Lieblings-autor. Die Dialoge wirken leicht trotz der Schwere des Themas. Den Esprit, den Witz und die leise Melancholie des Textes ... mit einer zurückhaltenden, sehr natürlichen Personenführung.

Andreas Weißert als Sigmund Freud und Sven Heiß als „der Unbekannte“ umkreisen sich elegant, zornig, entsetzt, verzweifelt – mit Worten und Körpern. Ihre Kulisse, ein Zimmer mit schweren Möbeln und Büchern (Ausstattung: Petra Buchholz), könnte realistischer kaum sein. Hier wirkt alles so echt, als habe man einfach die Mauer von Freuds Zimmer entfernt. Als werde der Zuschauer zum geheimen Beobachter einer wahren Begebenheit.

Schmitt lässt das Duell um den Glauben in einer Zeit spielen, die den Glauben ins Wanken gebracht hat. Freud ist Jude. Es ist kurz nach dem Einmarsch der Nazis in Österreich am Abend des 22. Aprils 1938. Freuds Tochter Anna (energisch: Sabrina vor der Sielhorst) wird von einem wichtigtuerischen Nazi-Schergen (Jens Ulrich Seffen) verhaftet. Der Unbekannte prophezeit sogar den Holocaust, lehnt aber Freuds verzweifeltes „Tun Sie was dagegen!“ ab. Der Mensch sei frei.

Die Szene rund um die zentrale Botschaft, dass die Welt nur aus einem einzigen Grund, der Liebe, erschaffen wurde, ist die einzige, die surreal und traumwandlerisch inszeniert ist. Schmitts Symbol für die Schönheit schlechthin, verwandelt Zanger das Theater in einen Sternenhimmel. Ein Bild, das zum Schluss noch einmal auftaucht – und alle Fragen offen lässt."

 

 Münstersche Zeitung; von Sabine Müller am 9.11.2009

 

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Euripides

Medea

Tragödie, Deutsch von Lothar Trolle

die ratte

Sabrina vor der Sielhorst als Chor

"Der Frauenchor wurde zu einer Art Medea-Gefährtin verdichtet, die sich auch kommentierend ans Publikum richtet: In diesen Wortkaskaden droht sich Sabrina vor der Sielhorst schier zu überschlagen, während sie andererseits diejenige ist, die mitfühlend das Leid Medeas verkörpert."

 

Westfälische Nachrichten, 12.09.2009

 

 

"Sabrina vor der Sielhorst schließlich legt als Ein-Personen-Chor eine beachtliche Präsenz an den Tag und lockert das tragische Geschehen ... auf."

 

GIG, November 2009

 

 

"Aus dem Chor wird ein kommentierender und beratender Bürger von Korinth, der mit hoher Konzentration von Sabrina vor der Sielhorst gespielt wird.
Das begeisterte Publikum belohnte die Leistung von Darstellern und Regieteam mit lang anhaltendem Applaus. Ein Theaterabend, der nachwirkt."

 

theater pur, November 2009

 

 

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Friedrich Schiller

Maria Stuart

Trauerspiel in fünf Aufzügen

die ratte

Sabrina vor der Sielhorst als Baronin von Burleigh

 

"Die Drehbühne sorgt für unterbrechungsfreie Szenenübergänge. Grelle Neonröhren, ein Waschbecken aus Blech: Zuschauer loben das schlichte Bühnenbild von Petra Buchholz. [. . .] Der nun folgende Auftritt von Sabrina vor der Sielhorst als eiskalte Baronin von Burleigh, die Marias Tod fordert, ist einer der Höhepunkte der verdichteten und auf sieben Darsteller reduzierten Inszenierung von Meinhard Zanger. [. . .] Für die rundum gelungene Premiere applaudiert das Publikum knapp 6 Minuten lang allen 7 Darstellern gleichmäßig."


Domradio, 8.9.2009

 

 

"Sabrina vor der Sielhorst (als Burleigh) mischt mächtig mit im machtgeilen Männer-Clinch. Mit Stöckelschuh und eisiger Marketing-Erotik waltet sie ihres Amtes. Unbarmherziger war nie ein Bürokrat als diese „Lady Burleigh“."

 

Westfälische Nachrichten, 31.08.2009

 

 

"Gelungen ist außerdem die Verwandlung des von Schiller entworfenen Wilhelm Cecil in eine Wilhelmina (Sabrina vor der Sielhorst). Die Mimin verkörpert gekonnt die kühle, intrigante Großschatzmeisterin, die zur Erreichung ihrer Ziele auch weibliche Reize einsetzt. Die auf sieben Rollen reduzierte Fassung des Dramas am Wolfgang Borchert Theater ist eine spannende Inszenierung, in der man zugleich viele Verweise auf moderne Themen findet wie Religionsfreiheit, Diskriminierung und Frauenrollen."

 

Echo Münster, 31.8.2009

 

 

"Dem gesamten Ensemble, darunter Heiko Grosche, als Graf von Shrewsbury, Sven Heiß als Leicester und Sabrina vor der Sielhorst als Großschatzmeisterin, ist eine gelungene Aufführung zu verdanken [. . .]."

 

Die Glocke, 31.8.09

 

 

"Burleigh (Sabrina vor der Sielhorst) zum Beispiel, der kriminelle Handlanger der Königin Elisabeth, ist hier eine moderne Frau (kühl und hart: Sabrina vor der Sielhorst). Und sie will beides: die Frau auf dem Thron und die Macht dieser Frau. Wenn diese Strippenzieherin aus der Chefetage in Pumps von der Machtbühne tritt, hinterlässt sie Eiseskälte..."

 

Münstersche Zeitung, 08.10.2009

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Paul Maar

Eine Woche voller Samstag

 

die ratte

Sabrina vor der Sielhorst als Frau Rotkohl, Verkäuferin, Schülerin, Frau in der Menge

Copyright Foto: ©Meyer Originals

 

"Mit viel Applaus und glänzenden Augen feierten die Kinder die gelungene Inszenierung und nutzten die anschließende Premierenfeier, um die Schauspieler einmal hautnah kennen zu lernen. [. . .]

Ein bißchen wohldosierter Slapstick-Humor, ein bißchen Ironie und eine dicke Dosis Spielfreude würzen diese kurzweilige Inszenierung. Wenn Herr Taschenbier versucht, für das Sams Kleidung im Kaufhaus zu finden und dann ein Jackett nach dem anderen über dem kugeligen Bauch des Sams platzt, gibt es was zu lachen. Erzähler Sven Heiß sorgt mit der Gitarre und knisterndem Papier für die passende Musik und die vielen Schmatzgeräusche des Sams. [. . .] Lina Schattauer gibt das Sams (trotz ihrer respektlosen Kommentare, d.R.) als süßes, herzliches Ding [. . .]. Florian Bender schließlich ist als Taschenbier herrlich schusselig und ziemlich unterwürfig. [. . .] Jens Ulrich Seffen ist als Herr Oberstein und Verkäufer im Kaufhaus gleichermaßen herrlich überzogen [. . .]

 Sabrina vor der Sielhorst schwingt den Besen als putzbesessene Frau Rotkohl [. . .]. Als Schülerin treibt Sielhorst hingegen görenhaften Schabernack und sieht ganz süß aus."


Westfälische Nachrichten, 5.10.2009

 

 

"Ihre ganze Wandlungsfähigkeit zeigt Sabrina vor der Sielhorst mit ihren Rollen, die unterschiedlicher nicht sein können [. . .]."

 

Münstersche Zeitung, 5.10.2009

 

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Dan Goggin

Non(n)sens

Eine himmlisch-musikalische Komödie

die ratteSabrina vor der Sielhorst als Schwester Maria Hubert (Vorsteherin der Novizen)

 

"Schabernack im Ornat: Schrill

Was die Premierenzuschauer des skurrilen Musicals NON[N]SENS von Dan Goggin im Wolfgang Borchert Theater erlebten, ist purer Schabernack. […] Die Darsteller im Ornat singen und tanzen, daß es eine Lust für Liebhaber des deftigen Humors ist, an denen mangelte es bei der Premiere nicht. […] Am Ende wird gegospelt und geklatscht, Vorsteherin Maria Hubert ist in Gestalt der Schauspielerin Sabrina vor der Sielhorst eine waschechte Animateurin."

 

Westfälische Nachrichten, 19.12.09

 

 

"Regisseurin Monika Hess-Zanger und ihre Betschwestern holen das Maximum aus dem Musical und überzeugen mit einer schrägen Show. Der Reiz des Abends besteht darin, daß alle fünf Schauspieler gegen ihren Typ und ihr Geschlecht besetzt sind. […]
Und der eisgekühlte Grace-Kelly-Charme von Sabrina vor der Sielhorst würde jedes Kloster in eine Tiffany-Filiale verwandeln.

Man muss dieses Quintett einfach lieb haben.  […] Sie stürzen sich alle vergnügt mit der stimmgewaltigen Sabrina vor der Sielhorst ins Finale und singen als trashiger Gospelchor: 'Ich bin heiliger als du!' Wer´s glaubt wird selig."

 

Münstersche Zeitung, 19.12.09

 

 

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Ron Hutchinson

Mondlichet und Magnolien

Eine Komödie

die ratte

Sabrina vor der Sielhorst als Miss Poggenghul

 

"Wir schreiben das Jahr 1939. Ort des Geschehens: das Büro des bekannten Filmproduzenten David O. Selznick, den ohnehin alle für verrückt halten, weil er schon 1936 für die Rechte an einem Roman einer völlig unbekannten Autorin ein Vermögen gemacht hat. Doch dies hat sich geändert. Der Roman „Vom Winde verweht“ haben allein in den USA schon über 1,5 Millionen Leser verschlungen. Aber Selznick hat ein Problem. Das Drehbuch ist einfach nicht verfilmbar. Der Dreh wird abgebrochen und es muss ein neuer Autor und Regisseur her. Kurzerhand engagiert er Victor Fleming. Für das neue Drehbuch soll Ben Hecht herhalten.
Monika Hess-Zanger führt die Regie und legt ein hohes Tempo vor. Irgendwann regiert auf der Szene das Chaos und der Wahnsinn hat Methode. Und die Darsteller sind richtig gut. (Franz Watzke als Ben Hecht, Florian Bender als Selznick und Jens Steffen). Allen diesen Szenen führt Sabrina vor der Sielhorst als Miss Poggenghul, der Sekretärin von Selznick ihre eigene, hinreißende Charge hinzu. Wenn dann die Gagparade vorbei ist, haben alle gewonnen. Die Figuren auf der Bühne haben endlich ihr Drehbuch, das Theater hat eine himmlische Komödie mehr, der Film eine göttliche Hommage und das Publikum hat einen hinreißenden Theaterabend. Lang anhaltender Applaus für eine tolle Leistung."

 

Theater pur, Ausgabe 03/2009, Rolf Finkelmeier

 

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Justine del Corte

Die Ratte

die ratte

Sabrina vor der Sielhorst als Maria

 

"Geschwisterliebe. Funktioniert das?
Bei gleichgeschlechtlichen Geschwistern selten. Bei Brüdern sieht man doch eher den Konkurrenten. Noch schlimmer unter Schwestern. Hier spielen vor allem die Emotionen eine Rolle. Hier wird schon einmal intrigiert und verbal geht es ans Eingemachte. Von solch einer Schwesterbeziehung handelt das Stück von Justine del Corte.

Isabell (Jessica Walther-Gabory) und ihr Mann Richard (Sven Heiß) machen Urlaub in New York. Isabell ist hochschwanger. Was Richard nicht hindert, seiner Frau beim Erstürmen der schwesterlichen Wohnung mitzuteilen, dass er ihr schon wieder an die Wäsche will. Es ist die Wohnung der Schwester Maria (Sabrina vor der Sielhorst), die mit ihrem Mann Nick (Florian Bender) darauf bestanden hat, dass das Paar nicht ins Hotel, sondern selbstverständlich in ihrer Wohnung übernachtet. Beim Auspacken der Koffer fallen die ersten Geheimnisse der Schwester in die Finger. Man entdeckt einen Käfig mit Wachteln. Und eine Endlosliste mit Dingen, die man tun darf und denen, die verboten sind. Doch eher als gedacht kommen Maria und Nick nach Hause und haben, wie sich herausstellt, die Urlaubstage des Paares von hinten bis vorne durchgeplant. Die ersten Spitzen werden zwischen den Schwestern ausgeteilt, wobei man natürlich auch in die Mottenkiste greift und die Vergangenheit bemüht. Aus dem Florett wird schnell der schwere Säbel. Die Männer bleiben erst einmal außen vor. Es wird gestritten über das Essen und wo es eingekauft werden soll. Dazwischen müllt die Mutter den Anrufbeantworter zu. Irgendwann packt der Erste die Koffer und will die Wohnung verlassen. Da taucht was auf. Durch die noble Wohnung wandert in aller Ruhe eine Ratte. Die Schwangere übergibt sich stehenden Fußes. Man wird hysterisch. Vor allem die Frauen. Angesichts dieser „Gefahr“ rückt die Familie plötzlich zusammen. Zwar gibt es immer noch Streitigkeiten. Aber man versucht auch, sich zu verstehen. Man arbeitet auf.

In Cortes Stück fließen fast alle Probleme ein, die eine Familie verursachen kann. Neid, Missgunst, Eifersucht über mehr oder weniger Zuneigung. Der Konkurrenzdruck unter Schwestern. Viele  Missverständnisse. Und vor allem das Nachtragen ehemaliger Verletzungen. Ein durchaus ernsthaftes Thema kommt als rabenschwarze Komödie daher. Die Dialoge sind messerscharf, genial geschrieben und könnten durchaus der Feder von Yasmina Reza stammen. Aber Justine del Corte beweist, dass sie der Reza durchaus das Wasser reichen kann. In Szene gesetzt mit Slapstick, vielen Gags und durchweg tollem Tempo hat das Stück Kathrin Sievers. Und die vier jungen Darsteller (Sabrina vor der Sielhorst, Florian Bender, Jessica Walther-Gabory, Sven Heiß) sind einfach großartig. Es wird chargiert ohne platt zu werden. Das Publikum wird mitgenommen, ohne das man sich anbiedert. Es wird dem Affen kein Zucker gegeben. Regie und Darsteller vertrauen auf die Situationskomik des Stückes. Das reicht völlig aus, um das Publikum in wahre Begeisterung zu versetzen. Viel Applaus für Team und Darsteller."

 

Theater pur, Ausgabe 01/2009, Rolf Finkelmeier

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Martin Heckmanns

Das wundervolle Zwischending

Schauspiel

die ratte

Sabrina vor der Sielhorst als Anne

 

"Der Autor gehört zu den hoffnungsvollsten des deutschen Nachwuchses. Seine Stücke wurden mehrfach ausgezeichnet, von vielen Theatern gespielt und haben sogar den Sprung ins Ausland geschafft. „Das wundervolle Zwischending“ wurde in Hannover uraufgeführt (2005) und spielt mit den Alltäglichkeiten einer Beziehung.
Das noch junge Pärchen Anne (Sabrina vor der Sielhorst) und Johann (Sven Heiß) ist im berühmten siebten Jahr seiner Beziehung angekommen. Längst hat der Alltag ihr Dasein erreicht. Was kann man tun, damit das Zusammenleben nicht von der Ödnis erschlagen wird? Abwechslung muss her. Die Verbindung muss aufgepeppt werden. Also beschließen sie, einen Film über ihre Beziehung zu drehen. Wie alles angefangen hat und wie sie sich wirklich sehen. Doch kurz nach den ersten Aufnahmen wird klar, dass eigentlich schon alles gesagt ist. Und so reden sie temperamentvoll aneinander vorbei. Das Stück hat mit seinen vielen, kurzen Szenen etwas Filmhaftes. Manchmal folgt der „Cut“ schon nach wenigen Sätzen. Der Wechsel von bissigen Kommentaren zu berührenden Momenten und einem Schuss Tragik kommt blitzschnell. Wenn allerdings der Mann vom Amt (Jens Ulrich Seffen), der immer in unpassenden Momenten auf der Matte steht, plötzlich mit Shorts im Bett bei Anne sitzt, zieht der Sarkasmus mit bitterbösem Biss seine Register.
Die Regisseurin PiaMaria Gehle geht mit viel Fantasie an das Stück von Martin Heckmanns. Vorne auf dem Bett spielt das Paar und filmt sich – und das Detail kann man gleich auf der Großbildleinwand im Hintergrund sehen. Spiel und Video gehen Hand in Hand. Anja Kreher hat ein wundervolles Bühnenbild geschaffen. Vorne das Bett, gebaut aus Transportpaletten, es hat fast noch etwas aggressiv Improvisiertes – während die Gardinen im Hintergrund, die zu Beginn noch die Videoleinwand verbergen, schon fast bürgerlichspießig wirken.
Auch wenn Regie und Ausstattung schon gelungen erschienen, der Applaus galt vor allem den jungen, agilen Schauspielern, die das Stück mit Tempo vorantrieben und das ganze Spektrum einer Beziehung mit ihrem überzeugendem Spiel offen legten. Nach 90 kurzweiligen Minuten ist alles vorbei. Sicher ein Stück, welches die jüngere Generation anspricht – an dem ältere Besucher dank ihrer Erfahrungen aber auch ihre Freude haben werden. Denn es ist ja alles so schön aus dem Leben gegriffen."

 

Theater pur, Ausgabe 11/2008, Rolf Finkelmeier

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Von Peter Zadeck und Tankred Dorst nach einem Roman von Hans Fallada

Die Ratte

die ratte

Sabrina vor der Sielhorst als Conférencier

 

"Hände schmerzen, und Rosen aus dem Publikum – so sieht wohl das perfekte Ende einer Premiere aus. Das münstersche Borchert-Theater genoss am Freitag mit der Revue „Kleiner Mann, was nun?“ einen solchen Moment, zu Recht! Mit der Bearbeitung der Vorlage des Bochumer Gespanns Peter Zadek und Tankred Dorst aus den 1970er-Jahren legte die Privatbühne einen glänzenden Start in die neue Saison hin. 80 Rollen zusammengestrichen auf gut die Hälfte und mit nur sieben Darstellern besetzt. Kann das gut gehen?
Regisseurin Monika Hess-Zanger beweist es. Denn gefehlt hat nichts, das Ensemble bot geschlossen eine sehr gute Leistung. [. . .]
Konsequent entblößt das Stück das sich steigernde Elend der Liebenden Pinneberg und Lämmchen. Die Rolle des Buchhalters ist sensibel bis zum Würdeverlust ausgefüllt von Florian Bender. [. . . ] Marie-Theresa Lohr etabliert sich mit diesem gelungenen Debüt in Münster. Ebenfalls ein Zugewinn für das Borchert-Theater ist Natalie Orten. Als verkniffene Mutter Mörschel oder als zweifelhafte Großstadtdame, ihr Auftritt sprüht vor Humor und Tempo.
Mit Augenzwinkern, schönen Beinen, und nicht zuletzt aufgrund ihrer Stimme erobert Sabrina vor der Sielhorst als Conférencier das Publikum. Gleichfalls behaupteten sich Sven Heiß und Jens Ulrich Seffen mit Bravour. Sie zeigten nicht nur wie variabel sie spielen können sondern vermittelten locker und charmant die eigene Freude am Agieren und Singen. Petra Buchholz’ schwarzes Bühnenbild bleibt schlicht und genügt doch vollends. [. . .] Ein paar glitzernde Vorhänge hier, ein Hauch von Revuegirls da und fertig ist am kleinen „Borchert“ der Nährboden für großes Theater. Bravo!"

 

Die Glocke vom 25.8.08

 

"Es war faszinierend, weil sieben Schauspieler auf der Bühne 80 Rollen gespielt haben [...]. Besonders hat mich Sabrina vor der Sielhorst in der Rolle des Conférencier überzeugt und sie leitete das Publikum durch Gesangs- und Gesprächsabschnitte gekonnt durch das Stück. Das Schauspielniveau lag unglaublich hoch."

 

RadioQ (Kollegengespräch) vom 25.8.08

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Ulrich Hub

Der Froschkönig

Kinderstück

die ratteSabrina vor der Sielhorst als Minna

 

"Märchenspaß mit Opernhits
von Valeska von Dolega
Singspiel für Kinder: „Der Froschkönig“  

 

Der König (Henning Heup) spricht mit seinen drei so verschiedenen Töchtern: (von li.) Minna (Sabrina vor der Sielhorst), Lili (Hayat Chaoui) und Gundel (Andreas Heichlinger).

Nein, das Leben als Prinzessin ist nicht nur lustig. Davon weiß Lili ein Lied zu singen. Weil es dem Herrn Papa, von Beruf König (Henning Heup), so gefällt, wollen tagein tagaus tonnenweise feinste Pralinen vernascht werden. Und dann nerven die beiden älteren Schwestern.
Bilden sich die beiden Zimtzicken glatt ein, diese blankblitzende goldene Kugel zu bekommen. Aber nicht mit Lili. „Wenn ich sie nicht bekomme, fang‘ ich an zu heulen“, plärrt sie. Mit Erfolg. ....
Doch dann, das weiß jedes Kind, flitscht das goldene Spielzeug aus den Händen und landet tief drunten im Brunnen beim Frosch. Zur Schubertschen Melodie der „Forelle“ singt Cornel Frey „In einem Brunnen finster“ und die Geschichte nimmt ihren amüsanten Lauf. Johannes Weigand, Oberspielleiter Oper, hat sich Grimms „Froschkönig“ vorgenommen und inszeniert den Märchenklassiker als schmissiges Singspiel für Kinder ab sechs Jahre und deren erwachsene Begleiter.
Aber es ist nicht alleine die Aneinanderreihung wunderbarer und schön gesungener Melodien zum Mitsummen, die den „Froschkönig“ so unwiderstehlich machen. Um die drei Schwestern „so unterschiedlich wie möglich“ darzustellen, hat Weigand zur jungen Hayat Chaoui (Lili) und Sabrina vor der Sielhorst (Minna) die dicke Gundel mit Andreas Heichlinger besetzt.

Kurzum: Der „Froschkönig“ verspricht ein grandioser Spaß für die gesamte Familie zu werden – Happy End inklusive versteht sich. "

 

www.wz-newsline.de

 

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Magical Musical

 

carousel31.12.2007 - "Vielen Dank für die Musicalshow in Ahaus. Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschliessen. Diese aufwendige Show sucht ihresgleichen. Ein gelungenes Konzept wurde von phantastischen Darstellern hervorragend umgesetzt. Da wirken andere Shows doch eher wie "schnell mal aus dem Boden gestampft" - vielen Dank für einen unterhaltsamen Abend auf hohem Niveau."

 

09.12.2007 - "Magic Musical war eine beeindruckende Show. Neben Chris Murray und Philip Duclaux zeigte besonders Sabrina vor der Sielhorst in Ausschnitten von Phantom der Oper, Les Miserable, Der kleine Horrorladen eine beeindruckende Bühnenpräzens. Alle Darsteller/innen überzeugten durch ihre tollen Stimmen." - Harald

 

28.12.2007 - "Gestern war ich in Ahaus bei der Musical-Gala und war begeistert. Super Stimmen, ein phantastischer Chris Murray als Phantom und Jekyll und ein wandelbarer Philip Duclaux als Professor Ambronsius und Frankn Furter. Auch die Frauenstimmen waren klasse. Und im Gegensatz zu vergleichbaren Shows, die ja eher spartanisch ausgestattet sind, wird hier ein intelligentes und sehr schönes "Klapp"-Bühnenbild geboten und auch die Darsteller sind immer in ihren Rollen komplett in Kostüm und Maske auf der Bühne. Fazit: Toller Abend, für den das Publikum sichtlich dankbar war." - christine

 

Ausschnitte aus www.musicalzentrale.de

 

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Maxim Gorki

Nachtasyl

Drama

die ratteSabrina vor der Sielhorst als Dirne Nastja

 

"Es sind die Verlierer der menschlichen Gesellschaft in Maxim Gorkis 1902 uraufgeführtem Schauspiel „Nachtasyl“. Sie sind unten, ganz tief unten, diese gescheiterten und gestrauchelten Existenzen, die in einer heruntergekommenen Herberge zwischen Gewalt und Hoffnungslosigkeit hausen. Ausgestoßen ohne Zukunft und Illusionen, aber voller Wut in der Seele.
Da ist die sterbenskranke Anna (Sandra Lienhard). Ihr Mann Andrej (Oliver Wahl) nimmt den Tod fast beiläufig hin. Die Dirne Nastja (Sabrina vor der Sielhorst) flüchtet sich in eine Traumwelt der Kitschromane, während ihr Zuhälter, ein verkrachter Baron (Rainer Hustedt) an einer angeblich glanzvollen Vergangenheit festhält. Als eine Art Trostspender taucht Luca auf, die jeder Zeit einen weisen Rat auf den Lippen hat.
Eine geschlossene gute Ensemble-Leistung wurde mit viel Beifall bedacht. Nachtasyl zeigte die zeitlose Problematik der sozialen Frage. Die Schlussszene richtet die Aufmerksamkeit noch mal auf das, was Menschen sind. Wesen, von denen trotz ähnlicher Schicksale jedes in (s)einer eigenen Welt lebt.
Christos Nicopoulos zeigte eine beklemmende aber gute Inszenierung."

 

Auszug aus der WAZ vom 25.11.2006

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Ödön von Horvath

Kasimir und Karoline

Volksstück

KasimirSabrina vor der Sielhorst als "Juanita", "Arzt" und "Kellnerin"

 

"Die Premiere des Volksstückes von Ödön von Horváth im theater der keller in Köln brachte wieder ein sehenswertes Highlight in die Kölner Theaterszene. Monika Hess - Zanger hat gekonnt das schwierige Stück von Horváth in einer ansprechenden Fassung inszeniert. Ausstattung, Licht und Ton vermittelten den Eindruck, tatsächlich auf dem Oktoberfest zu sein. Die Besetzung der Darsteller entsprach treffend den Charakteren des Stückes..."

 

 

Auszug aus www.theaterblick.com vom 28.11.2005 Frank Jankuhn

Um den gesamten Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier

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Franz Wittenbrink

Sekretärinnen

Musical

sekretärinnenSabrina vor der Sielhorst als Alice S.


"Mit Sekretärinnen wurde im theater der keller in Köln ein komödiantischer Liederabend präsentiert. Komisch, traurig und bösartig sind die Schicksale der einzelnen Sekretärinnen, die an diesem Abend von ihren Sehnsüchten, Hoffnungen und Träumen singen. Dabei schuf Wittenbrink mit diesem Stück eine Hommage an diesen Berufsstand. Neben ebenso bekannten szenischen Liederabenden wie "Am offenen Herzen", "Männer", "Mütter" und "Comedian Harmonist" gehört "Sekretärinnen" zu einer seiner größten Publikumserfolge."

 

Auszug aus musical - coktail, Österreichische Musicalzeitschrift, Ausgabe März 2005, Frank Jankuhn

Um den gesamten Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier

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Frank Wedekind

Antigone

Tragödie

Frühlings ErwachenSabrina vor der Sielhorst als Martha Bessel u.a.

 

"Für ihre Inszenierung .. hat Regisseurin Monika Hess - Zanger ein erstklassiges Ensemble zusammengestellt ... Mit großer Lust und Enthusiasmus brachten sie den über 100 Jahre alten Klassiker auf die Bühne."

 

Auszug aus Express, 24.11 2003

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Antigone

Musical

swingSabrina vor der Sielhorst als Charlotte Brück

 

"Mit ihrer Auftragsarbeit für das Musicalensemble NRW ist den Komponisten und dem Regisseur ein Geniestreich gelungen; die Swing Kids der Dreißiger … bilden eine Kulisse für eine Story über Liebe und Hass, Freundschaft und Verrat, einer Suche nach dem Glück, der kein Erfolg beschieden ist.
… Hier stimmt einfach alles, von den Kostümen und Frisuren, über die Gags bis hin zu den Songs."

 

Auszug aus musicals vom 12.03.2003

 

 

"Nach dem Auftritt ... gab es kein Halten mehr. Der Schlussapplaus für die eindrucksvolle Darbietung dauerte fast 15 Minuten. Stehende Ovationen für ein Stück, das es verstand Dramatik und heitere Elemente zu verbinden..."

 

Auszug aus NRZ Blickpunkt - Werden vom 21.10.2003

 

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Neanderthal

Musical

NeanderthalSabrina vor der Sielhorst als Maira


"Maira kann sich mit den anderen Profi - Darstellern messen
Die junge Sabrina vor der Sielhorst als "Maira" braucht sich vor den routinierten anderen Profidarstellern nicht zu verstecken. Sie hat sich
bei der Rollenbesetzung mit einer überzeugenden Leistung durchgesetzt. Mit ihrer Rolle ist sie mittlerweile verwachsen.
Im Neandertha! gings nur um Liebe.
Die Premiere des Neanderthal - Musicals war ein voller Erfolg. 600 Besucher forderten mehr Zugaben als erwartet. Der von Christoph Kirschbaum komponierte Song "Bleibt bei mir" ist der Hit des Musicals.
In diesem Song geht es um das stärkste Motiv, das das Neanderthal - Musical zu bieten hat: die Liebe. Und die wurde von Sabrina vor der Sielhorst als Maira und Tom Jacobs als Drag wunderschön in Szene gesetzt. Der gelockte junge Mann mit der trotzigen Haltung in seiner verwaschenen Lederjacke und die blonde Heldin Maira - das ist Musical live, wie es das Publikum liebt.
Eine wunderschöne Stimme hat Sabrina vor der Sielhorst, lobt eine Besucherin.
Das Lied "Bleib bei mir"- ist ganz klar der Lieblingssong des Publikums. Sabrina vor der Sielhorst begeisterte das Publikum. Sie steht ihren Kollegen in nichts nach. Sie brilliert mit ihrem Gesang und übernimmt im Duett mit Tom Jacobs die Führung.
Das Neanderthal - Musical wurde erwartungsgemäß zum riesigen Erfolg. Darüber freuten sich Regisseur Roland Hüve und Komponist Christoph Kirschbaum als auch der Produzent dieses Stückes Heinz-Peter Helmer."

 

Auszug aus den Zeitungen im Kreis Metmann, 1999

 

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Neanderthal

Musical

Frühlings ErwachenSabrina vor der Sielhorst als Jenny Cooper

 

"Standing ovations für ein „Dance – Crimical“

Das Dance-Crimical Blue Norman feiert eine gelungene Premiere

Der Ocean-Club, geleitet von Jenny Cooper (Sabrina vor der Sielhorst) ist ein Ort des Amüsements, der dunklen Geschäfte, vielleicht auch des Mordes? Detektiv Blue Norman sucht in der Bar im Chicago der 30er Jahre nach dem verschwundenen Pianisten Henry Cooper.
Das ist der Ausgangspunkt für eine furiose Tanzshow, ein Kriminalstück gespickt mit Filmmusik passend zur Story. Zu den verschiedenen Balladen, Chansons, Swing und Pop wurde von Dagmar Kossmann eine ausgeklügelte, anspruchsvolle Cheoreografle entwickelt. Eine Herausforderung, die die Akteure mit Bravour meisterten. Doch neben dem tänzerischen war ebenfalls stimmliches Können gefordert. Besonders eindrucksvoll hier die Auftritte von Jenny Cooper (Sabrina vor der Sielhorst).
Das Publikum honorierte das Crimical mit standing ovations und mehreren Zugaben."

 

Auszug aus WAZ im Juni 2000

 

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Neanderthal

Musical

Frühlings ErwachenSabrina vor der Sielhorst als 1. Offizier Schubert

 

"Auf großer Fahrt durch die Weltgeschichte

Crew der Gigantic erntet Jubelstürme

Die Geschichte ist schnell erzählt. Anna und Liliana, die Silvester auf einem Schlauchboot feiern, werden von der Gigantic als Passagiere aufgenommen. Ihr Kapitäin (Christian Draeger) und sein 1. Offizier (Sabrina vor der Sielhorst) haben nichts geringeres als die Menschengeschichte in den Frachtraum geladen und suchen die Insel Atlantis.
Das Schiff kreuzt durch das Meer der Zeiten, um die Insel Allantis zu finden und dort mit der Menschheit noch einmal ganz neu anzufangen. Doch dieser Plan gerät mächtig außer Kontrolle.
Die intensive Ausgestaltung der Szenen, die ausdrucksstarken Darsteller und die eindrucksvolle Umsetzung der Musik machten die Premiere zu einem eindrucksvollen Erlebnis. Glänzend die "Neanderthal" erfahrene Sabrina vor der Sielhorst.
Als die Gigantic am Sonntag endgültig vor Anker ging, gab`s stehende Ovationen und viele, viele rote Rosen."

 

Auszug aus den Velberter Zeitungen RP / WAZ, Januar 2000

 

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Rodgers / Hammerstein

Carousel

Broadway-Musical

carouselSabrina vor der Sielhorst als Julia Jordan


"Carousel – Premiere bot 3 Stunden spitzige Musical-Unterhaltung

Am Freitag abend feierte das Broadway - Musical "Carousel" von Richard Rogers als Co-Produktion der Musical - Wochen in Neuss Premiere.
Carousel erzählt eine unglückliche Liebe zwischen dem Carouselarbeiter Billy (Frank Röbling) und der mittellosen Julie (Sabrina vor der Sielhorst). Sie verlieben sich, heiraten, ziehen zur Cousine, wo Billy fremd bleibt und das Eheglück zerbricht. Freund Jigger animiert ihn zum Raubüberfall, dieser scheitert und Billy bringt sich um. 15 Jahre später kehrt er für einen Tag zur Erde zurück und möchte seiner Tochter Louise einen Stern schenken.
Eine beachtliche Leistung zeigte die junge Hauptdarstellerin Sabrina vor der Sielhorst als Julie. Sie überzeugte mit spontaner Emotionalität. Ebenso die flegelhafte durchtriebene Figur des Billy, dem aus dem Musical "Gambler" bekannten Frank Röbling.
In der gelungenen Inszenierung von Hans Ennen und der musikalischen Leitung von Reinhard Knoll wurde das sozialkritische Musikmärchen zur abendfüllenden und wirklich packenden Entführung in die Welt der kleinen Leute und großen Gefühle.
Hinreißend und bewegend als leidende Julie überzeugte Sabrina vor der Sielhorst durch Darstellung und Gesang."

 

Auszug den Neusser Zeitungen, 1998

 

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Jeweils 1/2-stündige Ausschnitte szenischer Darstellungen aus bekannten Musicals
Viel Lärm um Nichts

 

carouselSabrina vor der Sielhorst als:

Christine, Phantom der Oper

Maria, West Side Story

Kim, Miss Saigon

Sandy, Grease

Betty Shaefer, Sunset Boulevard

Eponine, Les Miserablès

 

Musical-Cocktail - Die 1. Musicalzeitschrift Österreichs:

"Musical Live in Düsseldorf - Fünf junge Musicaldarsteller gaben in Düsseldorf ein Konzert besonderer Art. Bei diesem Konzert erfolgte keine Aneinanderreihung bekannter Musicalmelodien, sondern aus den bekannten Musicals: Miss Saigon - West Side Story - Phantom - Grease wurden jeweils bekannte Lieder zusammenhängend szenisch dargestellt.
So konnten die Zuhörer jeweils eine Kurzfassung dieser schönen Musicals live erleben.
Die jungen Darsteller zeigten die Vielseitigkeit ihres Könnens, besonders Sabrina vor der Sielhorst (Sopran) und Alen Hodzovic (Tenor) Die stimmliche Leistung und die schauspielerischen Fähigkeiten dieser beiden Musicaldarsteller, die sich gut ergänzten, zeigten ein hohes Niveau und standen der Originalbesetzung in nichts nach.
Maria in "West Side Story", Christine im "Phantom der Oper" und Sandy in "Grease" waren Rollen, die Sabrina vor der Sielhorst auf den Leib geschrieben waren. Die gefühlvolle Interpretation zusammen mit Alen Hodzovic wurden von den Zuhörern mehrfach mit Applaus auf offener Szene und stehenden Ovationen quittiert."

 

Auszug aus der Ausgabe, Seite 39

 

 

Musical-Cocktail - Die 1. Musicalzeitschrift Österreichs:

"Musical Dreams in Düsseldorf - Junge Musicaldarsteller präsentierten weltbekannte Songs aus Cats, Miss Saigon, Phantom of the Opera, Joseph, Starlight Express, Lez Miz und andere. Dabei versteht sich "Musical Dreams" als Traum vieler bekannter Musicals. Fünf Sängerinnen und Sänger begeisterten nicht nur, sondern überraschten mit ihren klaren ausgeprägten Stimmen.
Besonders hervor trat dabei Sabrina vor der Sielhorst."

 

Auszug aus der Ausgabe, Seite 31

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